Der Beginn eines neuen Lebens

Hallo liebe Mitglieder,

ich habe mich entschieden, meine Geschichte mit euch zu teilen.

Diese Geschichte ist rein fiktiv und die Namen der handelnden Personen wurden frei erfunden.

Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 1:

Die neue Schule:

"Hommersum, ausgerechnet Hommersum. Wieso mussten meine Eltern ausgerechnet nach Hommersum ziehen.", schoss es mir immer wieder durch den Kopf, während ich mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Schule war. Es war ein angenehmer Sommertag. Wir hatten Mitte August und die Sonne gab bereits eine angenehme Wärme ab. Der Weg zu meiner Schule war recht weit. Ich brauchte laut Google Maps 35 min. Dies war mir jedoch egal, da ich sportlich war und mir Fahrrad fahren Spaß machte. Nachdem ich die Hälfte der Strecke geschafft hatte, wurde ich langsam nervös. Heute wird mir meine neue Klasse vorgestellt, da wir umgezogen waren, weshalb ich die Schule wechseln musste. Hoffentlich hat meine Klasse nette Schüler und die Schule eine angenehme, wohlige Atmosphäre. Ich redete mir selber ein, dass es nicht so schlimm sein wird, denn geheuer war mir das ganze nicht. Folglich ließ ich mir ganz viel Zeit und dachte viel über die vergangene Zeit und meine alten Freunde nach. Ich ließ mir letzten Endes so viel Zeit, dass ich erst auf dem Schulhof bemerkte, dass ich zu spät gekommen war. Ich schloss schnell mein Fahrrad an und machte mich auf den Weg zu meiner neuen Klasse. Im Haupteingang angekommen, bemerkte ich, wie unübersichtlich die Schule war. Vom Haupteingang führten mehrere Treppen und Gänge entlang zu den Klassenräumen. Zum Glück sah ich eine Lehrerin und ging auf sie zu, um sie zu fragen, wo sich denn mein Klassenraum befand: „Guten Morgen, ähm ich bin neu hier und würde gerne von Ihnen wissen, wo sich der Klassenraum, der 9a befindet.“ Ich stand völlig schüchtern da und war total nervös. Es dauerte einen kurzen Moment, ehe die Lehrerin meine Frage beantwortete: „Du bist wahrscheinlich Cornelius. Mir wurde bereits gesagt, dass meine Klasse einen neuen Mitschüler bekomme. Ich bin deine Klassenlehrerin. Darf ich mich Vorstellen, ich bin Frau Trinkaus. Na dann komm mal mit“ Puh, mir fiel ein Stein vom Herzen. Ich war nicht zu spät und meine Lehrerin schien sehr nett zu sein. Ein paar Minuten später gingen wir den Flur entlang zu meinem Klassenraum. Mir lief überall der Schweiß runter und mein Herz pochte. Schließlich kamen wir vor meinem Klassenraum an.

Ich hoffe, Kapitel 1 hat euch gefallen.

Feedback und Kritik wie immer erwünscht.

LG Knutschkugel

3 Likes

Erster Kommentar in diesem Forum. :open_mouth:

Ich bin gespannt, was Cornelius im Klassenraum erwartet. Vielleicht ja was hübsches? :wink:

Sehr schöner Schreibstil, der hat sich gut entwickelt! :slight_smile:

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! :smiley:

LG
Iroc

Hey Knutschkugel,

willkommen zurück! Neuer Name, „alte“ Geschichte? Freue mich auf die neuen Kapitel später! :smiley:

@Iroc

schön, dass du der erste bist, der hier einen Kommentar abgibt :smiley:

Hm, mal abwarten. Die Auflösung gibt es heute :smiley:

Danke dir. Freut mich, dass er dir gefällt.

@Zuri

Freut mich, dass du direkt einen Kommentar dagelassen hast :smiley:

Japp, meine alter Name ist und bleibt Geschichte. Wäre mir lieb, wenn er es auch für euch bleibt und nicht mehr erwähnt wird :smiley:

Ja, die Geschichte ist alt. Leider habe ich die andere Geschichte nicht abgespeichert. Ist somit denke ich futsch.

LG Knutschkugel

Hallo liebe Queermitglieder;

heute gibt es Kapitel zwei.

Charaktere:

Cornelius: Er musste aufgrund bestimmter Umstände umziehen. Lernt seine neue Klasse kennen.

Kapitel zwei:

Die neue Klasse

Als ich meine Mitschüler sah, fühlte ich mich nicht wohler. Die meisten sahen nicht sonderlich sympathisch aus und leider gab es in meiner Klasse deutlich mehr Mädchen als Jungs. Ich mochte es auch nicht, dass mich alle anschauten und total neugierig waren, wer ich denn bin. Kurz bevor ich das Gefühl hatte in Ohnmacht zu fallen, schloss Frau Trinkaus die Tür vom Klassenzimmer auf und ließ uns hinein. Meine Lehrerin fing mich an der Tür ab und wies mich an, mich neben den Jungen mit den roten Haaren zu setzen. Ich befolgte ihre Anweisungen und setze mich auf meinen Platzt. Kurz nachdem ich mich auf den Stuhl habe fallen lassen, wurde ich von dem Rotschopf neugierig angeschaut. Das trug gerade nicht dazu bei, dass ich mich entspannen konnte. Plötzlich sah ich im Augenwinkel, wie er mir seine Hand entgegenstreckte und sich vorstellen wollte. Also nahm ich seine Hand entgegen und erfuhr seinen Namen: „Ich heiße Janosch. Und wie heißt du?“ Ziemlich nervös antwortete ich ihm: „Ich heiße Cornelius.“ Bevor er mich mit weiteren Fragen löchern konnte, begrüßte Frau Trinkaus unsere Klasse und umgekehrt. Kurz darauf wurde ich von meiner Lehrerin vorgestellt: Wie ihr sicher schon bemerkt haben solltet, ist jemand neues in der Klasse. Magst du dich einmal vorstellen?" Auch das noch. Der Alptraum ist wahr geworden. Es gibt nichts Schlimmeres, als sich der ganzen Klasse vorzustellen, während alle ihre Blicke auf einen richten. „Ich bin Cornelius“, stellte ich mich vor. Anscheinend reichte mein Name nicht, denn ich wurde weiterhin gespannt angeschaut. Ich mochte nichts über mich erzählen, weshalb ich mich einfach hinsetze, in der Hoffnung, dass Frau Trinkaus den Unterricht beginnen würde. Zum Glück tat sie das und somit konnte ich mich ablenken. Leider hielt dies nicht lang an, denn Janosch fing an, mich auszuquetschen: „Erzähl doch mal. Wieso bist du neu bei uns und weshalb bist du nervös?“ Ich atmete tief durch. „Darauf hatte ich jetzt keine Lust. Es ging doch niemanden etwas an, weshalb ich umgezogen war.“, dachte ich nach. Janosch ließ jedoch nicht locker und bohrte weiter nach, weshalb mir fast der Kragen geplatzt wäre. Ich hielt es jedoch für sinnvoller ihn wie Luft zu behandeln. Dies schien ihm gar nicht zu gefallen, weshalb ich einen bösen Blick zugeworfen bekam. Den restlichen Unterricht beschäftigte ich mich mit meinen Aufgaben und hoffte, dass die Stunde schnell vorbeigehen würde. Schließlich klingelte es endlich. Ich sprang schlagartig auf und packte meine Sachen so schnell wie möglich zusammen, um fluchtartig den Raum verlassen zu können.

Ich hoffe, Kapitel zwei hat euch gefallen.

Feedback und Kritik wie immer erwünscht.

LG Knutschkugel

1 Like

Huhu,

unser Cornelius scheint ja nicht besonders glücklich über den Umzug zu sein…
Schade, dass er sich vor den Anderen so verschließt.

Und Janosch scheint seinen Rotschopf auch auf andere übertragen zu können, so wie er bei Cornelius für einen roten Kopf gesorgt hat. :blush:

Bin gespannt auf Teil drei! :smiley:

LG
Iroc

Alles klar, kein Problem :):+1:t2:

Huhu,

@Iroc

Nein, dass ist er auch wahrlich nicht.
Das finde ich auch. Wobei ich es verstehen kann. Ein neue Schulanfang ist nie leicht.

Hihi, das stimmt :slight_smile:

@Zuri

Danke

Hey liebe Queermitglieder,

heute folgt Kapitel drei.

Viel Spaß beim Lesen.

Hier habe ich eine Übersicht, für die Charaktere, für euch:

Cornelius: Er musste aufgrund bestimmter Umstände umziehen und ist nicht besonders glücklich mit seiner neuen Klasse. Ist leicht genervt von Janosch.

Janosch: Hat rote Haare und ist ziemlich aufdringlich. Hat keinen guten Start bei Cornelius.

Kapitel drei:

Die Ruhe vor dem Sturm

Mir gelang es auch fast, aber kurz nachdem ich den Raum verlassen hatte, hielt mich Janosch auf. Er schaute mich ziemlich böse an und ergriff auch sogleich auch das Wort: „Was sollte das vorhin. Findest du es nicht respektlos, mich zu ignorieren? Was ist los mit dir?“ „Darauf hatte ich jetzt gar keine Lust“, dachte ich mir ziemlich genervt. „Hallo Cornelius. Ich bitte um eine Antwort.“, fauchte er mich an. „Man es geht dich einen scheiß Dreck an, okay. Jetzt lass mich doch bitte einfach in Ruhe.“, brüllte ich ihn wütend an und ging an ihm vorbei, während ich dabei seine Schulter wegstieß. Somit ließ ich einen völlig verwirrten und entsetzen Janosch zurück. Ich lief so schnell ich konnte zum Ausgang, denn ich wollte unbedingt nach Hause. Wir durften heute nach zwei Schulstunden nach Hause, da es der erste Schultag nach den Ferien war. Zu diesem Zeitpunkt war es üblich, dass die Lehranstalt mit Organisatorischem und wenig Unterricht begann. Schließlich war ich an meinem Fahrrad angekommen und folglich fuhr ich nach Hause. Der Heimweg war langweilig, weshalb ich froh war, dass ich Zuhause angekommen war. Ich stellte mein Fahrrad in der Garage ab, stiefelte anschließend zum Haus und schloss die Tür auf. Im Hausflur angekommen, erwartete mich wie immer alles Blitz und blank. Meine Mutter war ein Putzteufel und konnte Dreck und Unordnung überhaupt nicht ab. Apropos Eltern. Ich hoffte, dass meine nervigen Alten noch nicht Zuhause sind. Das hätte mir nämlich noch gefehlt, wenn sie mich über die Schule ausquetschen würden. Da ich von der Fahrradtour und der Schule ausgehungert war, ging ich in die Küche und schob mir eine Pizza in den Ofen. Ich setzte mich folgend ins Wohnzimmer und machte den TV an, in der Hoffnung, dass etwas Brauchbares lief. Vergebens. Nachdem alle Sender durchgeschaltet wurden, realisierte mein Gehirn, dass wie immer die typischen Assi TV-Sender liefen. Folglich schaltete ich den Apparat aus und wartete darauf, dass meine Pizza fertig wurde. Als ich gerade dabei war, mich hinzusetzen, um die Pizza zu verschlingen, klingelte es an der Haustür. „Wer mag das wohl sein?“, dachte ich nach, während ich auf die Haustür zulief. Ich öffnete die Tür und hätte sie am liebsten direkt wieder zugeschlagen.

Ich hoffe, Kapitel drei hat euch gefallen.

Feedback und Kritik sind wie immer erwünscht.

LG Knutschkugel

1 Like

Oha, unser Cornelius hat ja echt einen schlechten Tag, und es scheint nicht der erste zu sein… Ich hoffe er findet etwas, das seine Laune heben kann.

Ich bin gespannt, wer da vor der Tür steht. Bestimmt der Postbote? ^^

LG

Hey

@Iroc

Oh ja, das hat er. Wobei verstehen kann ich es. Man ist frisch umgezogen und wird direkt von einem Klassenkameraden ausgequescht.

Ob es da etwas passendes gibt, werden wir im nächsten Kapitel sehen.

Hm, wer weiß wer weiß.

LG

Hey liebe Queermitglieder,

heute geht es mit Kapitel vier weiter.

Viel Spaß beim Lesen.

Hier habe ich eine Übersicht, für die Charaktere, für euch:

Cornelius: Er musste aufgrund bestimmter Umstände umziehen und ist nicht besonders glücklich mit seiner neuen Klasse. Ist leicht genervt von Janosch. Fragt sich, wer an der Tür steht.

Janosch: Hat rote Haare und ist ziemlich aufdringlich. Hat keinen guten Start bei Cornelius. Ist verwundert über Cornelius verhalten.

Kapitel vier:

Wutausbruch

„Boa, Janosch, was willst du denn hier?“, fauchte ich ihn wütend an. „Mit dir reden, verdammt nochmal“, antwortete er mir böse. Ich hatte echt keine Lust darauf und wollte die Tür zuschlagen, ehe dies mir jedoch gelang, stellte Janosch seinen Fuß zwischen den Türrahmen und Tür, weshalb er kurz darauf aufschrie: „Sag mal, spinnst du? Du kannst doch nicht einfach meinen Fuß zerquetschen.“ „Selber schuld, was stellst du auch einfach deinen Fuß dazwischen?“, brüllte ich ihn an. Man sah, wie Janosch förmlich vor Wut schäumte: „Kann der verehrte Herr endlich mal ein Kühlpack holen und mich in sein Haus lassen?“ Folglich ließ ich ihn in mein Haus, begleitete den humpelnden Janosch zum Sofa und half ihm beim Hinsetzen. Kurz darauf holte ich den gewünschten Gegenstand aus dem Kühlschrank und eilte zurück. Kaum war ich im Wohnzimmer, ergriff Janosch bereits das Wort: „Kannst du bitte meinen Schuh und meine Socke ausziehen? Ich komme nicht an meinen Fuß heran.“ Somit begann ich, seinen Schuh und die Socke auszuziehen. Was sich darunter verbarg, sah überhaupt nicht gut aus. Der Fuß war dick angeschwollen und hat blaue Flecken. "Und wie sieht mein Fuß aus?, wollte Janosch wissen. „Dann schau ihn dir doch selber an“, antwortete ich ihm. "Nein, lieber nicht, ich kann mir so etwas nicht ansehen und mir ist gerade etwas schwindelig, weshalb ich lieber am Sofa angelehnt bleibe. „Na gut, dein Fuß ist angeschwollen und…“, weiter kam ich jedoch nicht, denn mein Satz wurde von den Geräuschen der Haustür unterbrochen. „Hallo Cornelius. Ich bin es deine Mutter. Wie war dein erster Schultag?“, kam es aus der Richtung des Hausflures. Noch während meine Mutter in die Stube schritt, wurde mir unwohl. „Was meine Mutter wohl denken muss? Ich hatte jetzt echt keine Lust, mich erklären zu müssen und zu erzählen, wie der erste Schultag war“, dachte ich nach. Als ich gerade mit meinen Gedanken fertig war, stand sie bereits im Wohnzimmer. „Oh, wer ist denn der junge Mann?“, fragte sie überrascht. „Das ist ein Schulkamerad von mir.“, erklärte ich ihr. „Oh, wo bleiben denn meine Manieren. Ich bin die Mutter von Conny und heiße Hannelore.“, stellte sie sich vor. „Ich heiße Janosch. Dass Sie die Mutter von Cornelius sind, hätte ich jetzt nicht gedacht. Mir kommen Sie eher wie seine Oma vor“, stellte er sich ebenfalls vor. Plötzlich wurden alle still. Ohne Weiteres fingen Janosch und ich über den verwirrten Gesichtsausdruck meiner Mum zu lachen. Es war auch einfach zu köstlich, wie sie schaute. „Warum lacht ihr denn so? Ich finde es nicht lustig“, sagte sie etwas energisch. „Es ist…nur so…, dass sie es vorhin… im Flur bereits gesagt… haben, dass sie die… Mutter von Cornelius sind.“, erklärte Janosch, während er immer wieder eine Pause einlegen musste, weil er sich vor Lachen nicht ein bekam. Plötzlich fing Hannelore auch zu lachen an. „Ach so, verstehe“, teilte sie uns mit. „Könntest du uns bitte jetzt alleine lassen, Ma?“, ergriff ich genervt das Wort. "Ach so, ja klar. Nur noch kurz eine Frage: „Was ist denn mit dem Fuß von Janosch passiert? Alles okay? Ich kann mir den Fuß kurz anschauen, ich bin Ärztin“, wollte sie noch von uns wissen. „Das wäre echt lieb von Ihnen“, erwiderte Janosch. Infolgedessen kniete sich meine Mutter hin und begutachtete seinen Fuß. Kurze Zeit später erklärte sie uns, dass nichts gebrochen oder verstaucht sei und verschwand folglich im Schlafzimmer. Temporär saßen wir noch eine Weile auf dem Sofa und machten uns anschließend auf, um in mein Zimmer zu gehen.

Ich hoffe, Kapitel vier hat euch gefallen.

Feedback und Kritik sind wie immer erwünscht.

LG Knutschkugel

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Hui, da wurde die Tür aber mit Wucht zugeschlagen. Wie gut, dass die Mutter von Cornelius Ärztin ist. ^^ Ist sie denn schon älter? Gerade Akademikerfamilien lassen sich ja oft sehr lange Zeit mit dem Kinder bekommen.

Ein etwas holpriger Start, aber wenn Janosch und Cornelius schon zusammen lachen können, ist vielleicht ja doch noch Hoffnung da. ^^ Vielleicht sind sie ja am Ende der Geschichte unzertrennbare Freunde. :slight_smile:

LG Iroc

Huhu

@Iroc: Oh ja, dass hat er. Verstehe ich, aber ziemlich gut. Nein, sie ist noch vergleichsweiße Jung.

Das stimmt. es ist zumindest, schon mal ein guter Anfang :slight_smile:

Wer weiß. Ob es so sein wird, zeigt dann der weitere Verlauf der Geschichte.

LG

Hey liebe Queermitglieder,

heute geht es mit Kapitel fünf weiter.

Viel Spaß beim Lesen.

Hier habe ich eine Übersicht, für die Charaktere, für euch:

Cornelius: Er musste aufgrund bestimmter Umstände umziehen und ist nicht besonders glücklich mit seiner neuen Klasse. Ist leicht genervt von Janosch. Hat Janosch den Fuß zerquetscht und nicht mit ihm gerechnet.

Janosch: Hat rote Haare und ist ziemlich aufdringlich. Hat keinen guten Start bei Cornelius. Ist verwundert über Cornelius verhalten. Sein Fuß wurde zerquetscht. Möchte unbedingt mit Cornelius reden.

Kapitel 5:

Erstes Friedensangebot

Gerade als wir oben angekommen waren und ich im Begriff war, die Tür zu öffnen, fiel mir ein, dass ich meine Pizza essen wollte: „Du, Janosch, ähm, ich habe meine Pizza ganz vergessen. Magst du etwas mitessen?“ „Nein, ich habe aktuell kein Hunger, trotzdem danke für das Angebot“, antwortete er mir. „Okay, dann lasse ich dich in mein Zimmer, du kannst ruhig dort auf mich warten“, erklärte ich ihm. Infolgedessen ließ ich ihn in mein Zimmer und machte ihm den TV an, damit er sich nicht langweilte. Danach machte ich mich auf den Weg in die Küche und fing an meine Pizza zu essen. Nebenbei, wollte ich an mein Handy, um zu schauen, ob ich im Forum eine neue Nachricht, von dem süßen Jungen habe, mit dem ich seit längerer Zeit schreibe. Da ich sehr vergesslich bin, schreibe ich mir meine Passwörter samt Name der Internetseiten auf Karteikärtchen. Gerade als ich dabei war, mir den Zettel aus der Hosentasche zu greifen, um ihn mir anzuschauen, fiel mir auf, dass die Hälfte fehlte. „Fuck, wo ist die andere Hälfte, wo die Internetseite draufsteht? Wenn meine Eltern, den Rest des Zettels finden würden, hätte ich ein Problem“, dachte ich nach. Ich wurde richtig nervös und ungeduldig. Ich aß die Pizza so schnell wie möglich auf, damit ich nach dem Zettel suchen konnte. Als ich endlich fertig war, rannte ich in mein Zimmer und riss meine Tür förmlich auf. Janosch hatte sich folglich völlig erschreckt und ist zusammengezuckt. „Cornelius, musst du mich so erschrecken? Übrigens, habe ich hier einen abgerissenen Zettel gefunden, den du wahrscheinlich schon suchst.“, sagte er mir. „Oh nein, was, wenn Janosch herausbekommt, welche Seite das ist?“, gingen mir die Gedanken durch den Kopf, während mir der Angstschweiß über die Stirn lief. Ich riss ihm den Zettel aus der Hand und verstaute ihn so schnell es ging, in meine abschließbare Schublade, wo ich meine ganzen Geheimnisse aufbewahrte. Als ich mich wieder umdrehte, um mich an Janosch zu wenden, schaute er mich verwirrt an und fragend an: „Was bist du denn so nervös, Cornelius? Habe ich da etwas gesehen, was ich hätte nicht sehen dürfen?“, wollte er von mir wissen. "Ja, äh … nein … äh… ja, du hättest es nicht sehen sollen, stotterte ich vor mich hin. Janosch fand meine Reaktion so lustig, dass er ein Lachen nicht verkneifen konnte. „Was gibt es da zu lachen?“, wollte ich wissen. „Nichts, nichts“, grinste er mich spitzbübisch an. „Na warte, mir kommst du nicht so leicht davon.“, drohte ich ihm aus Spaß. Während ich auf Janosch immer weiter zuging, wurden seine Augen immer größer. Gerade als er sich zur Gegenwehr ansetzen wollte, fing ich ihn an, durch zu kitzeln. Es sah einfach niedlich aus, wie Janosch lachen musste. Ich kitzelte ihn immer weiter, jedoch konnte Janosch nicht mehr und bettelte mich an, dass ich doch aufhören sollte. Kurz nachdem er sich erholte hat, drehte er den Spieß um: „Na warte, so leicht kommst du mir nicht davon.“ Demzufolge, stand er vom Bett auf und begann mich durch zu kitzeln. Irgendwann konnte ich jedoch auch nicht mehr und bettelte darum, dass er doch aufhören sollte. So leicht gab Janosch dennoch nicht auf, denn er setze sich auf mich und drückte meine Arme beiseite und schaute mir tief in die Augen. Ausgerechnet in diesem Moment, trat meine Mum in mein Zimmer.

Ich hoffe, Kapitel fünf hat euch gefallen.

Feedback und Kritik sind wie immer erwünscht.

LG Knutschkugel

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Huhu,

ob Janosch auf dem Zettel wohl schon was erkennen konnte? Das wird sich bestimmt irgendwann noch auflösen. :stuck_out_tongue:

Erstaunlich, dass sie sich so schnell näher kommen, ich hab mich nie getraut meine Freunde zu kitzeln, selbst wenn ich manchmal gerne wollte. :blush:

Was die Mum von Cornelius wohl denkt? Ist er geoutet?

LG Iroc

So, ich hab dich ja etwas warten lassen :grimacing:

zu Kapitel 1:

Ja, das würde mich jetzt auch interessieren

  1. Cornelius’ Eltern sind im Zeugenschutzprogramm
  2. Cornelius wurde in der Schule extrem gemobbt
  3. Cornelius’ Eltern haben einen neuen Job in Hommersum

Ich muss zugeben, ich war ein bisschen perplex, als der Lehrer auf einmal sein Geschlecht geändert hat :stuck_out_tongue:

Es hat einen ganzen Moment gedauert, bis ich verstanden habe, wie du die beiden widersprüchlich anmutenden Aussagen gemeint hast. Ich würde trotzdem sagen, dass das Ansichts- bzw. Auslegungssache ist ^^

Aber hätte mir auch passieren können, dass ich mich vorher nicht richtig informiert hätte, wo ich hinmuss :sweat_smile:

zu Kapitel 2:

Da kann ich sehr gut nachvollziehen. Auf Knopfdruck was sagen, kann ich auch überhaupt nicht ^^

Okay, doch eher ein sensibles Thema … :thinking:
Er hätte das jetzt deeskalierender lösen können, aber wie NocNoc mal in einem Interview meinte, dass die meisten Filme nach zehn Minuten zu Ende wären, wenn Menschen sich vernünftig verhalten würden, wäre dann ja auch nicht so unterhaltsam zu lesen :joy:

zu Kapitel 3:
Janosch be like:
grafik

Tja, das könnten jetzt verschiedene Leute sein:

  1. Janosch
    1. der sich entschuldigen will
    2. der einfach nur weiterbohren will
  2. Zeugen Jehovas
  3. die nervige Nachbarin
    1. die über die anderen Nachbarn lästern will
    2. die Cornelius bitten will, den Müll ordentlich zu trennen
  4. der nette Nachbarsjunge
    1. der fragen will, ob er ihm mit einer Backzutat aushelfen will
    2. der fragen will, ob Cornelius mit ihm ins Kino geht
  5. Besuch aus Cornelius’ alter Heimat

zu Kapitel 4:

Tür zumachen wäre ja zu einfach – Cornelius muss ganz schön zugeschlagen haben, um seinen Klassenkameraden so zuzurichten :astonished:

Dass er gewalttätig ist? Ist ja nicht ganz falsch

zu Kapitel 5:

Fünf Kapitel und wir wissen schon mal, dass Cornelius auf Jungs steht – mal sehen, wie die Handlung dahingehend weitergeht.

Ist ja auch das normalste der Welt: Ich würde nicht jemanden kitzeln, den ich gerade einen Tag kenne und der mir nur als nervig im Gedächtnis geblieben ist; ebenso wenig würde ich mich von jemanden kitzeln lassen, der Türen so hart zuschlägt, dass ich Angst haben muss, dass mein Fuß dadurch zertrümmert wird – aber da ist ja jeder anders :wink:

„Wenn das geht, kann’s mit dem Fuß ja nicht so schlimm sein“, hätte meine Mutter da gesagt ^^ :stuck_out_tongue:

LG Zuri

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Sooo dieses Mal werd’ ich den Abschnitt Geschichten mal nicht stur ignorieren bis die Plattform tot ist aka „technische Schwierigkeiten hat“. Und ich fange direkt mal mit deiner Geschichte „Knutschkugel“ an :sweat_smile:

Also, eine „Neuer kommt in die Klasse“ Story, das kann nur spannend werden :stuck_out_tongue_winking_eye:

  1. Kapitel

Ach ja irgendwo neu sein, ist immer ein mieses Gefühl. Frau Trinkaus, cooler Name … die ist bestimmt beliebt bei den höheren Klassen auf Klassenfahrten :sweat_smile:

  1. Kapitel

Die Tür war noch zu, aber Cornelius konnten alle sehen? Ach, Glaswand, ge? Also ist es doch wie im Zoo. Und wo bleiben die Erdnüsse für die Affen … äh also Schüler ?? :crazy_face:
Och, neee ey. Vorstellrunden :face_with_spiral_eyes:. Das schlimmste Ritual in Lehranstalten ever.
Täusch ich mich oder könnte Janosch das mentale Feingefühle eines atomaren Erstschlag haben? Wen Jemand nicht antworten will, bringt es nix es nochmal 10x zu versuchen :roll_eyes:
Aber ich glaube einen RS-Fehler gelesen zu haben :thinking: Da möchte man doch platzen :stuck_out_tongue_winking_eye:

  1. Kapitel

Hmm, Janosch glaubt wohl, dass er zu der (anstrengenden) Sorte Menschen gehört die man nicht ignorieren darf… „Mächtig schwerer Fehler“ von ihm ^^
Spätestens ab dem Schulter"Check" hätte ich mich anstatt seiner etwas vorgesehen…

Auf einen anstrengenden ersten Schultag erstmal 'ne Pizza :face_with_hand_over_mouth:
TV und was brauchbares zum anschauen? oO … Also wenn es Google Maps schon gibt, können es nicht mehr die 90er sein xD Also brauchbares TV? No Chance, sorry ^^

Wer mag wohl der heutige Überraschungsgast sein? Bei Cornelius’ Reaktion müssten das fast schon die Zeugen Jehovas oder Angela Merkel sein … oder schlimmeres :scream:

  1. Kapitel

Boah, Janosch ist ja echt wie eine Klette. Der will doch was von Cornelius. Ach, ich habs :man_facepalming:. Bestimmt will der die ganze Zeit Cornelius nur den Kugelschreiber zurückgeben, den der im Klassenraum in der Eile hat liegen lassen , oder? :smile:
So so, und ausgezogen werden möchte er auch gleich :smirk: :rofl:
„Hallo Sohn. Ich bin es deine Mutter…“ Ja, genausso hat mich meine Mutter nach der Schule auch immer begrüßt :stuck_out_tongue_closed_eyes:
Aber das mit dem über den Schultag reden kann ich verstehen, wer wollte das schon früher. Mütter hätten ja mal von ihrem Haushalts/Arbeitstag im Gegenzug reden können, vielleicht ist der spannender :roll_eyes: Da kriegt man sich nicht mehr ein …

  1. Kapitel

Hoffentlich ist die Pizza schon etwas abgekühlt :no_mouth:
Oh, oh, Janosch hat save den abgerissenen Zettel gelesen. Sonst würde er nicht so fragen.

Sind da sowas drin wie Pläne für die Weltübernahme? Für perfektiös geplante Mordanschläge oder Pläne wie man alle süßen Hetero-Jungs schwul macht?^^

Er hat einen Verdacht… Zeugen muss man zum schweigen bringen, lautet doch eine Regel der Cosa Nostra? Aber wie bringt man einen hübschen Jungen zum schweigen ? Man … kü…Äh, ja man kitzelt ihn zu Tode, ja klar. Und keine Gnade zeigen :rage:… Nein Cornelius, nicht loslassen :open_mouth: das ist ein Fehler … Jetzt hat er dich und du wirst vom Ringrichter ausgezählt. 10 …9 …8 :no_mouth:

Aber wer ist dieser süße Junge aus diesem Forum eigentlich? :thinking: hoffentlich ist es nicht dieses Forum, dessen Name nicht genannt werden darf :face_in_clouds: denn dann käme keine Antwort mehr :face_with_hand_over_mouth:
Oder ganz dumme Idee: Ist es vielleicht sogar … dieser … Janosch selber? :open_mouth:

Es bleibt auf jeden Fall spannend :wink: Und ich warte jetzt auch mit auf das nächste Kapitel :scream:

LG Maze

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Eyy, immer diese Mütter!
Immer wenn’s zur Sache kommen würde … NEIN. Immer ist die Mutter da.
Kann die nicht mal ein paar Tage verreisen?! :triumph:

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Cornelius hortet Soja in einer Schublade in seinem Zimmer? Wenn er meint … :person_shrugging:

Interessante Theorie