Wissenschaft hinter der Homosexualität

Hier ein schöner TEDx Talk über die Wissenschaft hinter der Homosexualität.

Der Redner erzählt von genetischen Markern, die Umstandsbedingt eingeschaltet werden können und ein Genom aktivieren, das Homosexualität verursachen könnte. Zum Beispiel, wenn die Familie schon sehr viele Söhne hat oder wenn die Mutter während der Schwangerschaft große Stresssituationen durchlebt.

Im Talk wird Homosexualität als sozialer Kleber bezeichnet, da Menschen von unserem Ufer häufig viel besser im Bereich der emotionalen Intelligenz abschneiden und unsere Familien und Freunde zusammen halten können. Womöglich sind wir nicht eine wilde Natur des Zufalls, sondern wurden von der Natur bewusst auf die Bedürfnisse unserer Familie zugeschnitten. Es ist nicht survival of the fittest. Bei uns sozialen Wesen ist es viel mehr survival of the fittest family. Und diese Überlebenswahrscheinlichkeit steigt mit einem homosexuellen Mitglied in der Familie, das dafür sorgt, dass die Familie nicht zerfällt.

Meine Meinung: Natürlich ist der Talk eine Ansammlung von Theorien, die hier zu einem großen Bild zusammen gefügt wurden und ich habe die Quellen nicht überprüft. Weiterhin wird hier ausschließlich von Homosexualität gesprochen und alle weiteren Identitäten und Orientierungen werden leider ignoriert. Trotzdem denke ich, dass da was dran sein könnte und es ist für mich auch irgendwie ein heilsamer Gedanke, dass die Natur - und viel mehr meine Familie - mich so braucht, wie ich bin. Und, dass dies sogar vor meiner Geburt schon fest stand. Im Talk sagte er, aus der Perspektive einer werdenden Mutter sprechend zu ihrem ungeborenen Kind: „I’m in trouble here. I need a kind and clever ally to hold this family together.“ Das beschreibt die Situation meiner Mutter damals sehr gut und genau das bin ich geworden.

Was haltet ihr von dem Video? Ist was dran oder ist es Humbug? Kennt ihr noch mehr wissenschaftliche Theorien/ Fakten zur Homosexualität?