Neue Blutspenderichtlinie

Neue Blutspenderichtlinie

Seit heute gilt die neue Blutspenderichtlinie der Bundesärztekammer. Die sexuelle Orientierung darf nun keine Rolle mehr bei der Risikobewertung für die Blutspende spielen. Infos rund um das Thema Blutspende gibt’s hier:

Was haltet ihr von der Änderung? Reicht diese aus oder ist das nur heiße Luft?

Werdet ihr zukünftig Blut spenden?

gesundheit hinzugefügt

Meine persönliche Meinung ist das jeder Spenden sollte. Ich finde es ist immer ein geben und nehmen. Jeder von uns kennt eine Person wo schon eine Spende bekommen hat. Wenn man sich verweigert Aufgrund seiner Moralischenwertevorstellung bitte ich wenn er in eine Situation kommt wo er/sie auf eine Spende angewiesen ist diese abzulehnen. Wenn man es trotzdem an nimmt. Da darf sich jeder selbst ein Bild von machen was für Typ Menschen man ist. Zurück zukommen auf das neue Gesetz. Ich bin vor dem Neuen Gesetzt Blutspenden gegangen. Der einigste Unterschied liegt im Fragebogen. Wenn ich mich richtig zurück erinnern kann sind 2-4 Fragen mehr dazugekommen. Wenn einer Angst hat zu spenden aufgrund von seiner Sexualität kann ich beruhigt sagen, dass niemand nach deiner Sexualität fragt. Sie freuen sich über jeden Spender. Jeder wird bei seiner ersten Spende besonders berücksichtigt und wenn was passiert sind mindeste ein Arzt anwesenden. Ich kann anschließend nur sagen geht Spenden und macht eine gute Tat.

PS: bei Fragen gerne Privat anschreiben

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Ich war bisher nie spenden und habe die bisherige Regelung vielleicht als fadenscheinige Ausrede dafür vorgeschoben… Letztendlich ist es natürlich eine gute Tat, aber ich finde die Vorstellung irgendwie komisch, so viel von sich selbst abzugeben und habe Angst davor, tagelang geschwächt zu sein. Ich habe auch niemanden in der Familie oder im näheren Freundeskreis, von dem ich wüsste, dass er oder sie jemals spenden war, dementsprechend wird es mir von meinem Umfeld auch nicht vorgelebt.

Fazit: Ich sollte mich wohl irgendwann mal überwinden…

Hallo Iroc,

Ich kann dir zustimmen, dass man am Anfang paare persönliche Informationen abgeben muss. Ich würde es vergleichen mit einen Telefonvertrag abzuschließen.

Die Angst vor dem Fragebogen habe ich durch den online Test der Deutschenrotenkreuz genommen. Der Fragebogen wird nur kurze drüber geschaut , ob alles Ausgefüllt ist. So war bislang mein Eindruck. Die letztendlich Entscheidung triffst du mit einem Aufkleber( Barcode), einer stimmt zu der andere lehnt ab. Ganz Anonyme. Nur die Software weiß deine Entscheidung.

Mein Tipp das man nach der Blutspende nicht geschwächt sind:

-mindest:4 Liter vor der Spende getrunken haben.

-Eisen reiche Mahlzeit oder Nahrungsergänzungsmittel

Ich finde es schön zu Lesen, dass man sich mindestens sich mit dem Thema befasst.

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Moin,

meiner Meinung sollte sich jeder damit zumindest auseinander setzen. Wie die jeweilige Entscheidung dann aussieht kann und sollte jeder mit sich und seinem gewissen klären.
Selber Blutspenden ich leider nicht da bei mir ein Gendefekt dafür sorgt das mein Blut nur mit eben diesem Kompatiebel ist und dieser sehr selten vorkommt, dafür bin ich aber in einer Datenbank registriert sollte der Bedarf da sein würde ich es sofort machen.

Also meine Zusammfassung
-Jeder sollte sich damit auseinandersetzen und sich Aktiv dafür oder dagegen entscheiden.
(Das ganze einfach „tot“ zuschweigen ist für mich keine Klare Entscheidung)

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Ich war schonmal Spenden, war vor ewigen Zeiten, aber seit ich in Behandlung bin nicht mehr.Das geht einfach net wenn man Lithium und sonstwas für Wirkstoffe im Blut hat.

Hallo.

Ich bin auch regelmäßiger Spender. Alleine schon um anderen Menschen helfen zu können. Ja der Fragebogen beim ersten mal, den muss man sich sorgsam durchlesen und beantworten. Mir persönlich macht das Blutspenden aber mehr „Probleme“ mit dem Trainingsplan. Als Leistungsportler muss man Spendentermine gut planen um nicht dann an Leistung einzubüßen.

Ich persönlich stelle da die Info bezüglich sexuelle Vorlieben oder Identität an zweite Stelle. Mir war es nach einem schweren Motorradunfall auch egal ob ich das „Blut“ von m/w/d bekomme oder wie dieser Mensch lebt. Es zählt einfach das dieser Mensch so empathisch und selbstlos ist sein Blut für Andere, für Fremde zu geben. Des Weietren wird das Blut immer noch intensiv geprüft, getestet und untersucht. Ok, es sei den man befindet sich in einem Kriegsgebiet und jede Minute zählt. :frowning: Ein Risiko eingehen oder sterben?

Aber gut, nach kurzem Ex Post, unterm Strich zählt das man Blut spendet! Und, ACHTUNG, MEINE MEINUNG, da die Blutspende intensiv untersucht wird kann man die Frage ob man Sex mit dem gleichen Geschlecht (irgendwann in den 90´ern) hatte auch etwas weitläufiger auslegen.

Die Spende zählt! Nicht (oder weniger) wie der Spender lebt!

Liebe Grüße,
Steff