Kann jeder alles bzw. sollte alles können?

Hey,
ich kenne Leute, die sind Multitalente. Egal, was sie anfangen, irgendwie scheinen sie alles zu können.
Teilweise wird dann erwartet, dass alle das so können, man müsse sich nur genug reinhängen.

Muss man denn wirklich alles können oder darf man auch zufrieden sein, mit dem was man macht und dabei bleiben?

Das fängt doch schon in der Schule an: jedem wird alles mögliche grundlegend beigebracht, doch da wo man gut drin ist, wo man sich spezialisieren könnte, war es zumindest bei mir dann Ende und man musste selbst sehen, wo man da weiter kommt.
An den Stellen wo man Schwierigkeiten hatte, gab es viele Angebote, um diese „Schwächen“ auszugleichen und auf ein gleiches Level, wie andere zu kommen.

Wollen wir, dass wir alle gleich mittelmäßig sind oder wäre es nicht besser, dass wir uns mit unseren Stärken gegenseitig ergänzen?

Hallo,
also gleich mittelmäßig klingt in meinen Ohren irgentwie scheisse. Das muss doch besser gehen. Ich finde den zweiten Vorschlag besser. Jeder kann doch seine Stärken einbringen, so die- oder derjenige es denn auch will. Und ich will .

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Ich sehe das etwas anders.

Mittelmäßig… was bedeutet das ? Wo lege ich ein Maß an um sowas zu definieren ? ich denke eine Bewertung nach „kannst Du gut“, „bist klasse“ oder auch „nur“ mittelmäßig ist eher eine kindliche Form der Ausgrenzung und des Mobbing.

Deutlich weiter brächte uns wirklich eine Form der echten Zivilisation, ein Austausch an Fähigkeiten. Ich stelle mir da vor ein Elektriker verkabelt dein Wohnzimmer, bekommt von deinem Bekannten zwei wirklich gut geschneiderte Hemden nach Maß, Du als Gärtner richtest hierfür den Garten deines Bekannten.

Das nennt sich Bündelung von Stärken, nur damit hat die Menschheit bis heute überlebt.